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Schweineleasing-FAQ
- die
häufigsten Fragen zum Pensionsschwein
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Was ist Schweineleasing überhaupt? Schweineleasing ist kein Leasing im rechtlichen Sinn, es beruht auf der alten Tradition „für jemand ein Schwein fett zu machen“, der selbst keine Zeit oder keine Gelegenheit dazu hat. Sie erhalten dabei ein eigenes Ferkel, das jedoch zur weiteren Aufzucht tiergerecht in der Familiengruppe verbleibt. Für Fütterung und Pflege zahlen sie monatlich einen bestimmten Betrag, und wenn ihr Schwein ausgewachsen ist bestimmen sie, zu welchen Bedingungen es geschlachtet wird. Nach ihren Wünschen erhalten sie das Schwein in Hälften, Braten/Stücken und/oder als Wurst, in Dosen oder Gläsern nach Absprache mit dem Schlachter. |
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Warum werden die Schweine verleast? Es gibt sicher zahlreiche Gründe für Schweineleasing – in diesem Fall bedeutet es einfach „aus der Not eine Tugend zu machen“. Nachdem die Einzelhaltung von Schweinen nicht mehr zulässig (und auch nicht tiergerecht) ist, andererseits aber kaum jemand mehr als ein ganzes Schwein in Kühltruhe und Vorratsschrank unterbringen kann bietet sich die natürliche Haltung von Familiengruppen für mehrere Besitzer geradezu an. Darüberhinaus werden hier alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrassen genutzt, so daß in erster Linie Zuchttiere verkauft werden und erst dann Börge und selektierte Sauen zum Leasing bereitstehen.
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Womit werden die Schweine gefüttert? Das
Grundfutter für die Tiere besteht aus Rübenschnitzeln und
gedämpften Kartoffeln, dazu kommt eine bedarfsgerechte
Ergänzung
aus heimischem Getreide (Gerstenschrot/Roggenschrot),
Eiweißträgern
(Lupinen, Erbsen, Bierhefe, Molkepulver) und ausreichend
Mineralstoffen/Vitaminen. Es werden weitestgehend Produkte
aus der Region eingesetzt, GV*-Futter (Soja, Bt-Mais) wird nicht
verwendet. Darüberhinaus werden je nach Jahreszeit
Grünfutter,
Obst und Eicheln sowie Schnecken und Würmer im Auslauf
aufgenommen. |
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Wo und wie werden die Schweine gehalten? <>Der Familiengruppe steht ein großer mit Stroh eingestreuter Stall zur Verfügung. Alle Tiere haben jederzeit Zugang zum angrenzenden von Bäumen und Büschen bestandenen Wechselauslauf, zusätzlich nutzen die Tiere mehrere kleine sog. Abferkelhütten im Freiland. Eine Suhle, ein Rücken-Scheuerbalken sowie unterschiedliches Beschäftigungsmaterial (Ball, Ketten) bieten zusätzliche Abwechslung.> |
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Bekommen die Tiere Leistungsförderer oder Medikamente? Wie alle Tiere mit Auslauf müssen auch Schweine regelmässig entwurmt werden. Über den Einsatz weiterer Medikamente im Bedarfsfall (z.B. bei Verletzungen) entscheidet der Tierarzt. Leistungsförderer werden nicht eingesetzt. |